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    "Alles was an Großem in der Welt geschah, vollzog sich zuerst in der Phantasie eines Menschen, und wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt in großem Maße von der Einbildungskraft jener ab, die gerade jetzt lesen lernen." (Astrid Lindgren)
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Andorra von Max Frisch an der Marienschule aufgeführt

DSC 0797„Ich bin nicht schuld, daß es dazu gekommen ist"

Am 19. März 2014 versammelten wir Schüler der 10. Klassen uns im Forum der Schule, um das Stück „Andorra" anzusehen, das vom Forum Theater Wien präsentiert wurde.

Das Bühnenstück von Max Frisch handelt von Vorurteilen und der Neigung der Menschen sich vorschnell ein Bild zu machen von anderen, ihnen eine bestimmte Rolle aufzuzwingen. Dies wird an der Hauptfigur Andri dargestellt, der angeblich Jude sein soll und von seinen Mitmenschen, den Andorranern, benachteiligt wird. Andri wehrt sich zunächst dagegen, nimmt aber dann seine Rolle an, obwohl er erfährt, dass er kein Jude ist. Schließlich kommt es zur Katastrophe. Wir haben das Stück im Deutschunterricht gelesen, deswegen war es schön, die Geschichte auf der Bühne zu erleben. Es war eine intensive und fesselnde Aufführung und absolut lohnenwert das Stück zu sehen, nicht zuletzt weil die Schauspieler durch ihr Spiel den Sinn und die Bedeutung des Werks so gut vermitteln konnten. Sie haben uns mit der Aufführung zum Nachdenken gebracht, denn Außenseitertum und Diskriminierung sind Themen, die uns auch heute nicht unberührt lassen sollten.

Maike Hermes und Alina Steshenko, R 10c

weitere Bilder gibt es hier

Stimmen der Schüler zur Aufführung und zum Stück:

"Die Schauspieler haben den Charakter der einzelnen Figuren gut dargestellt. Das Theaterstück war im Gegensatz zum Buch sehr spannend." 

Evelin B., Christina A.

"Das Stück war eine gute Ergänzung zum Unterricht. Die Schauspieler haben die Figuren gut dargestellt. Leider fehlte am Ende die „Judenschau"." 

Laura H., Theresa G.

"Trotz weniger Requisiten gut umgesetzt; sprachlich sehr nah am Text von Max Frisch." 

Vanessa O., Finn M., Anika O.

"Wir fanden die Übergangsmusik zwischen den einzelnen Bildern merkwürdig. Der Wechsel der Schauspieler zwischen den Rollen war toll, denn auf einmal hatten sie eine ganz andere Persönlichkeit, die gut erkennbar war. Das Stück war ein guter Abschluss der Unterrichtseinheit."

 Alina Sch., Jana-Marie L., Hannah R.

"Uns hat es fasziniert mit wie wenigen Mitteln die Schauspieler das Stück präsentiert haben." 

Lina A., Lea C., Celine L.

"Es war toll wie ein Schauspieler mehrere Rollen dargestellt hat. "

Melisa B., Aileen W. Jana S.

"Trotz weniger Schauspieler wurden alle Rollen gut umgesetzt. Das Buch war schwer zu verstehen, aber durch die Besprechung der Bilder und die Aufführung wurde es klarer." 

Christiane H., Nele S., Carolin D.