Die Schulsanitäter

Seit dem Schuljahr 2005 existiert an der Marienschule ein gut funktionierender Schulsanitätsdienst. In regelmäßigen Abständen werden interessierte Schüler unter der Leitung von Herrn Boyer (DRK, Lingen) ausgebildet und anschließend von Herrn Tenbergen (Lehrer der Marienschule) betreut. Zurzeit arbeiten 62 Schulsanitäter an der Marienschule.

Ziele und Aufgaben des Schulsanitätsdienstes

Unfälle geschehen überall, besonders in der Schule. Im Bundesdurchschnitt erleidet etwa jede/r 11. Schüler/in einen anzeigepflichtigen Schulunfall, der in der Regel eine ärztliche Versorgung notwendig macht. Unsicherheit bei der Erste-Hilfe-Leistung führen nicht selten zu Verzögerungen und Fehleinschätzungen und als Folge zu einer Verschlimmerung des Verletztenzustandes.

Die Schüler/innen des Schulsanitätsdienst (SSD) des Jugendrotkreuzes sind in der Lage, durch eine sachgerechte Versorgung die Unfallfolgen für die verletzten Personen zu mindern.

Durch den SSD lernen die Schülerinnen und Schüler gegenseitige Verantwortung zu praktizieren. Durch ihr praktisches Handel lernen sie, sich selbst, ihre Lebensumstände und ihre Umwelt bewusst wahrzunehmen und gleichzeitig, dass sie selbst in der Lage sind, Einfluss auf diese Faktoren zu nehmen.

Das soziale Engagement der Schüler/innen findet durch den SSD eine Stärkung. Es wird ein gesteigertes Interesse an sozialen Aufgaben geweckt. Die Schulsanitäter/innen erhalten durch ihre Mitarbeit im SSD reale Aufgaben und die Möglichkeit, Mitverantwortung zu übernehmen.

Die Mitglieder des SSD leisten bei Unfällen in der Schule erste Hilfe, d.h. sie betreuen verletzte Personen bis zum Eintreffen des Rettungswagens. Die Hilfeleistungen des SSD können durchgeführt werden:

  • in der Schulpause
  • im Sportunterricht
  • bei Schulveranstaltungen
  • bei Sportveranstaltungen
  • bei Klassenfahrten und Schulausflügen.

Außerdem verwaltet die SSD-Gruppe das Verband- und Sanitätsmaterial und kann Hinweise zur Unfallverhütung in der Schule geben.