Vom 27. bis zum 30. September durften wir an der Marienschule besonderen Besuch aus Spanien begrüßen. Eine kleine Delegation unserer Partnerschule aus Salt, unserer Partnerstadt in der Nähe von Girona, war zu Gast in Lingen. Mit dabei waren der Schulleiter Herr Xavier Serra Besalú sowie Herr David Calvet als weitere Lehrkraft des Institut Espriu Salvador. Gemeinsam mit Frau Lager, Herrn Klus und Herrn Wieschebrock haben wir die Tage genutzt, um unsere Schule und unseren Schulalltag vorzustellen, miteinander ins Gespräch zu kommen und vor allem eines zu tun: gemeinsam über die Zukunft unserer Zusammenarbeit nachzudenken.
Dabei ging es natürlich auch um ganz konkrete Einblicke in das deutsche Schulsystem. Wie ist unsere Schule aufgebaut? Wie arbeiten Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler miteinander? Welche Unterschiede gibt es zwischen dem deutschen und dem spanischen Schulalltag? Und was können wir vielleicht sogar voneinander lernen? Mindestens genauso spannend waren aber die Gespräche über das, was vor uns liegt. Denn unser Ziel ist mehr als ein einmaliger Besuch. Wir möchten eine langfristige und lebendige Partnerschaft zwischen unseren beiden Schulen aufbauen. Dazu gehört auch die Frage, wie wir regelmäßige Schülerbegegnungen, gemeinsame Projekte und weitere Formen des Austauschs dauerhaft etablieren können. Jetzt wird es konkret: Besonders schön ist, dass wir nicht nur über zukünftige Ideen gesprochen haben, sondern bereits mitten in der Planung für die erste große Begegnung stecken.
Schon Anfang November geht es für eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Marienschule nach Salt. Dort werden sie ihre spanischen Austauschpartnerinnen und Austauschpartner vom Institut Espriu Salvador kennenlernen, gemeinsam Zeit verbringen und sicherlich viele neue Eindrücke sammeln. Im April 2027 steht dann der Gegenbesuch in Lingen an. Dabei soll es natürlich nicht nur darum gehen, eine andere Schule und ein anderes Land kennenzulernen. Im Mittelpunkt steht die Begegnung: Gemeinsam Sport treiben, miteinander arbeiten, neue Perspektiven kennenlernen, Sprachbarrieren überwinden und erleben, dass Schule und Europa ganz unmittelbar miteinander verbunden sein können. Gerade der persönliche Kontakt macht einen solchen Austausch für uns so wertvoll. Schülerinnen und Schüler lernen dabei nicht nur eine andere Sprache oder Kultur kennen, sondern sammeln Erfahrungen, die im normalen Unterricht nur schwer zu vermitteln sind.
Der Besuch aus Salt war deshalb für uns ein wichtiger nächster Schritt. Aus ersten Kontakten wird langsam eine echte Partnerschaft und aus gemeinsamen Ideen werden konkrete Projekte. Wir freuen uns sehr auf die kommenden Begegnungen und auf alles, was daraus noch entstehen wird. ¡Nos vemos en Salt!

