Zeitzeugen aus dem Nationalsozialismus

Zeitzeugen02Der 9. Jahrgang der Marienschule hatte die einmalige Gelegenheit zwei Stunden lang mit Überlebenden nationalsozialistischer Konzentrationslager und Ghettos aus Polen ins Gespräch zu kommen.

Zunächst berichteten die Gäste sehr persönlich von ihren schrecklichen Erlebnissen und erklärten die historisch-politischen Hintergründe. Die Schüler folgten aufmerksam und betroffen den hoch emotionalen Ausführungen. Sie nutzten die Gelegenheit, mit den Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen und erfuhren in der direkten Begegnung aus erster Hand über die Verbrechen, die von Deutschen und in deutschem Namen während der NS-Diktatur verübt wurden.

Zeitzeugen03Am Ende betonte Józef Psiuk, einer der Zeitzeugen, dass er sich von der Jugend wünscht, das dunkle Kapitel der deutschen Geschichte nicht zu vergessen, aber vor allem, dass die europäischen Jugendlichen nach vorne gucken und das friedliche Zusammenleben in der EU gestalten.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Zeitzeugen, dass sie mit uns die für sie sehr aufwühlenden Gespräche führen. Genauso bedanken wir uns bei den Dolmetschern und Frau Agnes Kläsener, Referentin im LWH, für ihr Engagement im Sinne von „Aufklären durch Erzählen“.

Zeitzeugen04Zum Schluss noch eine Aussage, die sich Jeder aus der heutigen Zeit zu Herzen nehmen sollte: "Ihr seid nicht verantwortlich für das, was geschah. Aber dass es nicht wieder geschieht, dafür schon!" Max Mannheimer, Holocaust-Überlebender †23.09.2016

 

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