Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs führen schulinterne Umfrage durch
Dass der Mathematikunterricht sich nicht immer nur auf bloße Zahlen fokussieren und sich auf die altvertrauten Räumlichkeiten beschränken muss, bewies das von Frau Vehring und Herrn Wittstruck am 28.08.2026 durchgeführte Projekt, an dem der gesamte fünfte Jahrgang der Marienschule Lingen teilhatte. So schlüpften die Schülerinnen und Schüler rasch in die Rolle kleiner Forscherinnen und Forscher, die es sich zur Aufgabe machten, verschiedene Interessen, Bedürfnisse und Wünsche der Schulgemeinschaft zu untersuchen.
Hierfür versammelten sich die Schülerinnen und Schüler aller fünften Klassen schon früh am Morgen im Forum der Marienschule. Dort wurden sie bereits von Frau Vehring und Herrn Wittstruck empfangen und auf die anstehende Projektarbeit eingestimmt.
Das ausgerufene Ziel bestand schließlich darin, unter Berücksichtigung vorgegebener Fragestellungen Daten über die Schulgemeinschaft zu gewinnen. Dabei sollten die Schülerinnen und Schüler des fünften Jahrgangs beispielsweise ermitteln, welche Traumberufe die anderen Kinder und Jugendlichen der Schulgemeinschaft vorweisen. Wie die Schülerinnen und Schüler die angestrebten Datenmengen gewannen, war ihnen letztlich selbst überlassen. Dieser Arbeitsauftrag erforderte innerhalb der einzelnen Klassenverbände ein hohes Maß an Selbstorganisation und Zusammenarbeit.
Dafür bildeten die Klassen eigenständig Arbeitsgruppen und stimmten das Vorgehen der Gruppen aufeinander ab. Schnell koordinierten sie, welche Klassen als Untersuchungsgruppen herangezogen werden sollten und wo die entsprechenden Schülerinnen und Schüler für die Befragung anzutreffen waren. Auf diese Weise gelang es den Gruppen, die Umfrage gezielt umzusetzen und so die eingeforderten Untersuchungsergebnisse rasch hervorzubringen.
Diese mussten nun noch zusammengetragen und auf einem Plakat anschaulich dokumentiert werden, ehe sie im Zuge einer Präsentation vor dem gesamten Jahrgang dargestellt wurden. Dabei galt es nicht nur, die erhobenen Daten übersichtlich aufzubereiten, sondern auch, die gewonnenen Ergebnisse verständlich zu erläutern und miteinander zu vergleichen. Die Schülerinnen und Schüler erhielten so die Gelegenheit, ihre Untersuchungsergebnisse vorzustellen und zugleich einen Einblick in die Arbeit der jeweils anderen Gruppen zu gewinnen.
Auf diese Weise wurde Mathematik für die Schülerinnen und Schüler unmittelbar erfahrbar: Sie erhoben eigenständig Daten, ordneten und strukturierten diese und bereiteten sie schließlich so auf, dass aus einzelnen Antworten aussagekräftige Ergebnisse wurden. Zugleich förderte das Projekt wichtige überfachliche Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Selbstständigkeit, Kommunikationsfähigkeit und die Übernahme von Verantwortung innerhalb der eigenen Arbeitsgruppe.



