Unser soziales Projekt

Unser Schulspendenprojekt

- die Fundaçao Terra -

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Die Fundação Terra ist eine Selbsthilfeorganisation in der sogenannten Müllstraße in Arcoverde. Dort leben die Menschen abseits der Gesellschaft vom Müll der Müllhalde. Die Fundação verpflichtet sich, die Grundbedürfnisse dieser Menschen, wie Obdach und Nahrung, zu befriedigen. Außerdem stehen Bildung und soziale Programme im Vordergrund. Da am meisten die Kinder unter der Armut der Müllstraße leiden, möchte die Organisation vor allem ihnen eine bessere Zukunft geben. Es gibt ein Mutter-Kind-Zentrum, wo Schwangeren durch Bildung und Medizin vor und nach der Geburt geholfen wird.

Ab dem dritten Lebensjahr bekommen die Kinder in der Kinderkrippe eine ganztägige Betreuung, wo sie gewickelt, gewaschen und pädagogisch begleitet werden. Die fundamentale Schulbildung wird durch zwei Vorschuljahre, ein Alphabetisierungsjahr und vier Grundschuljahre abgedeckt. Dazu werden den Kindern Schulmaterial und warme Schulspeisen gestellt. Es gibt zwei kleine Internate auf Bauernhöfen für Kinder, deren Familiensituation extrem schwierig ist.
Außerhalb der Schule gibt es ein sehr vielseitiges Freizeitangebot, wie Theater, Maracatu-Tanz, Musikunterricht, Jiu-Jitsu (dem Judo ähnlich) und die Schulbibliothek.
Desweiteren können Jugendliche in den Werkstätten eine Ausbildung zum Schreiner, Schneider, Schweißer machen. Es werden andere Handarbeitskurse angeboten, die wie die anderen Ausbildungsberufe nach dem Abschluss Startkapital für den Start der Absolventen bieten. Die Fundação bietet darüberhinaus auch individuelle Computer- und Sprachkurse an.
Neben der Medizinstation, in der Krankenschwestern arbeiten, werden Gesundheitstage organisiert, an denen Ärzte ehrenamtlich Behandlungen durchführen.
Zur Selbstversorgung der Fundação tragen die beiden Bauernhöfe bei, die einen Teil des Nahrungsmittelbedarfs decken.Ein wichtiger Aspekt ist das Altenheim, in dem um die 20 Senioren leben und gepflegt werden. Das sogenannte Hausprojekt sorgt sich um Familien, die obdachlos sind oder in äußerst armselig hausen. Für sie werden neue Häuser gebaut oder alte Hütten renoviert.
Die Lebensmittelspenden, die zweimal im Monat an ungefähr 500 Familien verteilt werden, richten sich hauptsächlich an Bauern und sind überlebenswichtig. Das Projekt beruht auf Spenden hauptsächlich aus Brasilien und Deutschland, die durch die Kontakte zu Partnergemeinden und Einzelpersonen eingehen. Daher gibt es alle zwei Jahre eine Rundreise der Organisationsleitung durch Deutschland, um von der Arbeit zu berichten und Spendenkreise auszubauen. Daher gibt es schon seit langer Zeit immer deutsche Freiwillige, die für ein Jahr in der Fundação Terra arbeiten.

Die Fundação Terra wurde 1984 in Gemeinschaft mit den Anwohnern der Müllstraße von Pater Airton Freire gegründet, der als Priester dort eingesetzt wurde und den die miserable Situation der Menschen dort so nah gegangen, dass er selbst in die Müllstraße in ein kleines Steinhaus zog.


Die Maracatu-Gruppe: Maracatu ist ein für den Bundestaat Pernambuco, wo Arcoverde liegt, typischer Tanz- und Rhythmusstil mit Tänzern und Trommlern.

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